Es ging mit dem Teufel zu…

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heißt es in der Sage um den Bau der Steinernen Brücke in Regensburg. Diese und viele andere Sagen – regional, national und international – beschäftigten die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse.
Was unterscheidet eigentlich ein Märchen von einer Sage? Wie war es damals, als man am Lagerfeuer saß und sich Geschichten weitererzählte, um sich gegenseitig Naturphänomene oder bestimmte Begebenheiten zu erklären. Warum heißt eine Sage eigentlich „Sage“? All diese Fragen wurden während der produktiven Arbeit mit den unterschiedlichen Sagen untersucht und geklärt.
Besonders spannend war es Sagen auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Was stimmt denn jetzt eigentlich am „Rattenfänger von Hameln“? Wir wissen, dass sich die sagenhaften Ereignisse im Jahre 1284 zutrugen, wir kennen die Stadt Hameln und den dazugehörigen Fluss Weser. Auch Siebenbürgen ist uns bekannt, aber wie sieht es aus mit 200 vermissten Kindern und dem geheimnisvollen Flötenspiel eines Mannes? Die Untersuchung von Sagen kann sich interessanter gestalten als gedacht.
Der Höhepunkt der Arbeit mit den unterschiedlichen Sagen bestand darin, sich intensiv mit einer Sage zu beschäftigen und diese in einer Sagen-Box in Szene zu setzen: „Eppelein von Gallingen“, der gemeinsam mit seinem Pferd über die Burgmauer springt und nur einen Hufabdruck hinterlässt, Playmobil-Bauarbeiter, die den „Ulmer Spatz“ nachahmen und Hund und Hahn, die über die „Steinerne Brücke“ ziehen.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten voller Elan an ihren Boxen und können auf die Ergebnisse wirklich stolz sein.