
Startschuss
Seit dem 23.11.2018 gibt es unsere Arbeitsgemeinschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, unsere Schule zu einem positiven Lern- und Lebensort für Schüler aller Nationen, Herkunft und Religion zu machen. Wir wünschen uns, dass sich jedes Kind hier wohlfühlt und jeden Tag gerne in die Schule kommt. Um den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu erhalten, mussten sich mindestens 70 Prozent der Menschen an der Schule dafür aussprechen, keinen Rassismus an der Schule zu dulden, sich dagegen zu wenden und gemeinsam gute Wege zu finden, sich zukünftig besser zu achten.
Mittelschule erhält den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Lange hat die Schulgemeinschaft auf die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" hingearbeitet. Seit dem Schuljahr 2017/18 darf sie offiziell den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ tragen. Die gleichnamige Organisation, die hinter der Auszeichnung steckt, zeichnet Schulen aus, an denen sich Schüler aktiv mit den Themen Diskriminierung und Rassismus auseinandersetzen. Dieser Titel ist kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern er ist eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und die Zukunft und dies will die AG SOR mit Leben füllen. Um einen so wichtigen Titel zu tragen musste die Schulgemeinschaft eine Selbstverpflichtung unterschreiben. Dabei verpflichteten sich insgesamt 88,7 Prozent aller Menschen an der Schule, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.
Die Gestaltung der Schildüberreichung übernahmen die Schüler alleine. Nach einer Videobotschaft nach dem Vorbild der Fußballstars sagten Schüler und Lehrer in ihrer jeweiligen Landessprache „No to racism – nein zu Rassismus“.
Mit einem „Hallo, schön, dass ihr da seid“ begrüßten die Jugendlichen die Gäste an der Placidus-Heinrich-Mittelschule in allen Sprachen der Heimatländer, aus denen die Schüler stammen. Die Schüler kommen aus 19 verschiedenen Ländern. Durch das Programm führten die drei Schüler Maxi, Georgina und Jessica. Die Begrüßung der Gäste nahm Schülersprecher Christoph Malterer vor. Er betonte, dass dieses wichtige Projekt von den Schülern selbst komme und dankte den ehemaligen Lehrern Hilde Roth, Sabine Kunst und Simon Glöbl, die die Schüler im letzten Schuljahr dabei unterstützt hätten.
Bürgermeister Christian Kiendl, der die Patenschaft für das Projekt übernommen hat, zeigte sich „wahnsinnig stolz“ und dankte den Schülern, denn für andere Menschen einzutreten, sei etwas sehr Besonderes. Drei Schüler von der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ stellten Ziele und Aktionen des Projekts vor. Alle sollten freundlich und hilfsbereit miteinander umgehen und sich mit Respekt begegnen. Zur Auflockerung sangen zwischendurch die Schüler der dritten Klasse „Jeder ist anders – na und!?!“ und Schüler der sechsten Klasse führten die zwei Sketche „Die Busfahrt“ und „Spaghetti für zwei“ auf, in denen es um Vorurteile vor Fremden ging. Und zum Schluss tanzten die Mädchen der fünften und sechsten Klasse eine eigens erstellte Choreographie zum Song „Freedom“ von Pharrell Williams.
